[DHd-blog] Virtuelles DH-Kolloquium@BBAW: 20 Jahre TELOTA – alles im Netz?

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Im Rahmen des (derzeit virtuell stattfindenden) DH-Kolloquiums an der der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW)  möchten wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Freitag, dem 3. September 2021, 15 Uhr s.t. (virtueller Raum: https://meet.gwdg.de/b/fre-npz-wim-d9f) einladen:

Stefan Dumont, Lou Klappenbach, Markus Schnöpf (alle BBAW): 20 Jahre TELOTA – alles im Netz?

Abstract: „Telota, was soll das?“ betitelte Martin Grötschel im Jahr 2001 seinen Bericht über die Einrichtung einer neuen Arbeitsgruppe der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) (Grötschel 2001a). Aus Sicht Grötschels sollte diese neue Arbeitsgruppe, dessen Name für „The Electronic Life Of The Academy“ steht , vor allem eins: „moderne Informationstechnologie bewusst, geplant und nachhaltig für alle Belange der BBAW nutzbar […] machen“ (Grötschel 2001a: 2) und sie sollte, wie er in einem weiteren Text präzise und zugleich klangvoll formulierte, (s)einen „digitalen Traum“ erfüllen: „Ich will alles, und zwar sofort, jederzeit, überall und kostenlos zur Verfügung haben.“ (Grötschel 2001b: 10).

Was als „Traum“ begann, ist in den letzten 20 Jahren in vielerlei Hinsicht bereits zum festen Bestandteil des Lebens und der Arbeit der Akademie geworden: TELOTA, verstanden als personell ausgestattete Arbeitsgruppe, entwickelt informationstechnologische Standards und Werkzeuge zum Einsatz in geisteswissenschaftlichen Forschungsprojekten, begleitet und berät Forschungsvorhaben der Akademie auf dem Weg von der Konzeption bis hin zur digitalen Publikation von Forschungsdaten und -ergebnissen und fördert die Zusammenarbeit und Kommunikation zu Themen der Digital Humanities innerhalb der Akademie und darüber hinaus.

TELOTA kann als notwendige Entwicklung gelesen werden, um sich den gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen des digitalen Zeitalters zu stellen. Dies wird nicht zuletzt daran deutlich, dass inzwischen viele andere geisteswissenschaftliche Forschungsinstitutionen Abteilungen eingerichtet haben, die sich den Digital Humanities und somit der Schnittstelle zwischen geisteswissenschaftlichen Forschungen und digitalen Methoden widmen – nicht alle davon blicken jedoch auf 20 Jahre Entwicklung zurück. Zum 20-Jährigen TELOTA-Geburtstag wollen wir das bisherige „electronic Life“ der Akademie einmal Revue passieren lassen, auf gegenwärtige sowie künftige Aktivitäten blicken und gemeinsam der Frage nachgehen: „20 Jahre TELOTA – alles im Netz?“

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Die Veranstaltung findet virtuell statt; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Zum Termin ist der virtuelle Konferenzraum über den Link  https://meet.gwdg.de/b/fre-npz-wim-d9f erreichbar. Wir möchten Sie bitten, bei Eintritt in den Raum Mikrofon und Kamera zu deaktivieren. Nach Beginn der Diskussion können Wortmeldungen durch das Aktivieren der Kamera signalisiert werden.

Im DH-Kolloquium an der BBAW werden aktuelle Themen der Digital Humanities praxisnah und anwendungsorientiert zur Diskussion gebracht, um Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beim Einsatz digitaler Methoden in der geisteswissenschaftlichen Forschung zu unterstützen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der BBAW.

Literatur

Grötschel, Martin (2001)a: Telota – was soll das? In: ZIB-Report 01-27. URN: urn:nbn:de:0297-zib-6538Grötschel, Martin (2001)b: Mein digitaler Traum. In: Gegenworte 8: 10–16. URN: urn:nbn:de:kobv:b4-opus-12747