[DHd-blog] Besser Gutachten bei der DHd 2022 — Handreichung für Gutachter:innen

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Mit nahender Deadline steht für viele von uns auch wieder das Schreiben von Gutachten ins Haus. Dieses Jahr werden den Autor:innen dabei erstmals die Namen der sie Begutachtenden offengelegt — wir (als Autor:innen) erfahren also namentlich, wer für Annahme oder Ablehnung (mit)verantwortlich ist.

Diese Änderung im Verfahren wurde auf der letzten DHd-Mitgliederversammlung beschlossen und war nicht unumstritten. Im Nachgang der Diskussionen hat sich daher eine Task Force gebildet, die den gesamten Reviewprozess kritisch unter die Lupe nimmt. 

Ein Ergebnis dieser Task Force ist die Handreichung für Gutachter:innen. Sie soll zum einen eine genauere Richtschnur an die Hand geben, unter welchen Bedingungen eine Begutachtung abgelehnt werden soll (Befangenheitskriterien) und zum anderen für eine größere Einheitlichkeit bei der Anwendung der verwendeten Reviewkriterien dienen. Nicht zuletzt soll sie auch dazu helfen, sicherzustellen, dass alle Gutachten konstruktiv und angemessen formuliert werden.

Die Handreichung ist auf zenodo unter der DOI 10.5281/zenodo.5093652 verfügbar. An ihrer Erstellung haben Manuel Burghardt, Lisa Dieckmann, Svenja Guhr, Nils Reiter, Walter Scholger, Timo Steyer, Peer Trilcke, und Ulrike Wuttke mitgewirkt.