[DHd-blog] Stellenangebot: Forschungsdatenmanagement in der Geschichtswissenschaft

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Das Institut für Zeitgeschichte München – Berlin sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt

eine/n Mitarbeiter/in (w/m/d) im Bereich Digital Humanities in Vollzeit (TV-L E 13)

Die Stelle ist drittmittelfinanziert und bis 31.12.2022 befristet. Die Tätigkeit umfasst die Übernahme der durch zeitgeschichtliche Forschungsprojekte erhobenen digitalen Forschungsdaten und deren langfristige und strukturierte Sicherung sowie deren Aufbereitung zur Weiternutzung. Dabei sollen auch Möglichkeiten für externe Forscherinnen und Forscher entwickelt werden, deren digitale Forschungsdaten langfristig zu sichern. Zu den Aufgaben gehören unter anderem Verhandlungen mit Archiven und externen Forschungsprojekten, Konzeption und Umsetzung von Datenmodellen, die Implementierung einer neuen Datenbank-Software inklusive Web-Anbindung, Entwicklung einer GUI für Forschende sowie Nutzerschulungen.

Voraussetzungen sind:abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium in den Digital Humanities, Datenmanagement, Informationswissenschaften oderLaufbahnbefähigung für den höheren Archivdienst odervergleichbare abgeschlossene archivarische Fachhochschulausbildung (M.A.) und mehrjährige Berufserfahrung in den Digital Humanities,ausgewiesene Kenntnisse bei der Nutzung und Wartung relationaler Datenbanken,grundlegende Kenntnisse im (Forschungs-)DatenmanagementKenntnisse in nachhaltigen Standards der Datenstrukturierung und gängigen Austauschformaten (z.B. EAD, EAC; XML allgemein) sowie den entsprechenden (X-)Technologien,gute schriftliche und mündliche Kommunikationsfähigkeit, auch in englischer Sprache,sicheres Auftreten, hohe Sozialkompetenz, Teamorientierung und Flexibilität.Erwünscht sind:gute Kenntnisse zur Digitalen Langzeitarchivierungerste Erfahrungen im Design von relationalen Datenbanken (ER-Modell, (De-)Normalisierung)Grundkenntnisse im Konzept der Linked Open Data sowie die Bereitschaft, sich mit den zugehörigen Standards auseinanderzusetzen (RDF/Turtle, SPARQL)Erfahrung in der Benutzerberatung von Datenbanken,sicherer Umgang mit MS-Office-Anwendungen.

Die Stelle ist nach TV-L Entgeltgruppe 13 eingruppiert. Dienstort ist München. Die Möglichkeit zur fachlichen Weiterbildung ist gegeben. Das Institut für Zeitgeschichte München – Berlin strebt in allen Beschäftigungsgruppen eine ausgewogene Geschlechterrelation an. Wir fördern Frauen und fordern sie deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. Ziel ist es zudem, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie weiter zu verbessern. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Teilzeit ist grundsätzlich möglich. Fachliche Fragen zum Stellenprofil beantwortet Thomas Schütte, schuette@ifz-muenchen.de, Tel. 089/126 88-127.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis 30. April 2021 schriftlich, gerne auch per E-Mail, (postalisch eingesandte Bewerbungen können leider nicht zurückgesandt werden) an:

Institut für Zeitgeschichte  München – Berlin – Archiv –
z.Hd. Dr. Klaus A. Lankheit,  Leonrodstraße 46b   80636 München
lankheit@ifz-muenchen.de