[DHd-blog] Digital Humanities & Forschungsdatenmanagement an der Stiftung Universität Hildesheim. Veranstaltungen des FDM der UB Hildesheim im Wintersemester 2020/21.

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Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hatte auf ihrer Jahresversammlung 2020 wieder nachdrücklich die Bedeutung der Forschung an den Hochschulen in Deutschland betont:

„Die Hochschulen in Deutschland leisten nicht nur auch in diesen Tagen beste Forschung, sondern sie organisieren auch weiterhin die akademische Ausbildung, bilden Wissensvorräte für die anwendungsorientierte Forschung und tragen selbst zu dieser bei“, sagte Becker.

https://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2020/pressemitteilung_nr_25/ (30.8.2020)

Aus diesem Grund unterstützt das FDM der UB Hildesheim weiterhin alle Projekte, auch die aus dem Bereich der Digital Humanities, forschungsbegleitend (prozessorientiert).

Im interdisziplinären Forschungsverbund „SOLDISK: Solidaritätsdiskurse in Krisen – Analyse und Erklärung von Solidaritätsvorstellungen in Migrationskontexten“ beschäftigen sich Forscherinnen und Forscher auch mit dem Forschungsdatenmanagement. Ein Datenmanagementplan wurde mit dem ‚Tool‘ RDMO geschrieben.

Im Bereich der DH ist das folgende Schulungsmaterial der FAU, u.a. zu RDMO, sehr nützlich:

Datenmanagementpläne & RDMO

Das computerlinguistische Teilprojekt von SOLDISK hat das Ziel, von  Einzelanalysen hin zur automatischen Analyse größerer Datenmengen zu generalisieren.

Rechtliche Fragen im Forschungsdatenmanagement sind hier u.a. die relevanten, neben Überlegungen zur langfristigen Speicherung (Nachhaltigkeit) der heterogenen Daten (qualitativ und quantitativ).

Seit 2016 organisieren das GCDH mit dem Institut für Informationswissenschaft und Sprachtechnologie der Stiftung Universität Hildesheim zweimal pro Jahr einen gemeinsamen Workshop zu aktuellen Fragen der Computerlinguistik und Digital Humanities. Beispiel einer Präsentation: „Echo chambers and polarisationin the German federal election 2017“.

„Bislang waren zumeist Texte Untersuchungsgegenstand von Forschungsprojekten der digitalen Geisteswissenschaften. Diese Richtlinie möchte das Potential der Digitalisierung für ganze Gruppen benachbarter Fächer stärken und sich neuen Herausforderungen auch jenseits der klassischen Quellen stellen. Daher stehen nicht-textfokussierte und multimodale Untersuchungsgegenstände (Bild, Film, Ton usw. sowie Kombinationen davon) im Zentrum dieser Richtlinie sowie Untersuchungsgegenstände, die von der konkreten vorgeschlagenen Forschungsfrage abgesehen Anknüpfungsmöglichkeiten für weitere Disziplinen eröffnen.“

https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2553.html

Mit der Förderrichtlinie (Bundesanzeiger vom 22.07.2019) fördert das BMBF die Forschung zur theoretischen, methodischen und technischen Weiterentwicklung der Digital Humanities, wobei das Forschungsdatenmanagement und die Forschungssoftware nicht unberücksichtigt bleibt. In der Projektskizze wurde ein DMP erwartet und ggf. die Verfügbarmachung der Forschungssoftware.

„Gegebenenfalls aus der Förderung resultierende Software soll so veröffentlicht werden, dass eine unentgeltliche ­Nutzung der Software und des zugrundliegenden Quellcodes unter dafür geeigneten Lizenzen (Open Source) für die Wissenschaft und allgemeine Öffentlichkeit möglich ist.“

Gegebenenfalls aus der Förderung resultierende Software soll so veröffentlicht werden, dass eine unentgeltliche ­Nutzung der Software und des zugrundliegenden Quellcodes unter dafür geeigneten Lizenzen (Open Source) für die Wissenschaft und allgemeine Öffentlichkeit möglich ist.

Ansonsten haben im Sommersemester 2020 Forscherinnen und Forscher der Stiftung Universität Hildesheim sowie externe Interessierte aus dem Bereich der Digital Humanities auch wieder an den Veranstaltungen zum Forschungsdatenmanagement teilgenommen, u.a. hier:

ONLINE Veranstaltung der UB Hildesheim Digital Summer School 2020: Forschungsdatenmanagement

Weitere, kommende, Veranstaltungen zum Forschungsdatenmanagement, die für den Bereich der Digital Humanities interessant sind, finden Sie hier: https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/aktives-forschungsmanagement-workshops-zum-forschungsdatenmanagement-und-den-coffee-lectures/