[DHd-blog] Ein weiteres Kapitel abgeschlossen! Das Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft der TU Darmstadt auf den Hochschul- und Berufsinformationstagen (hobit) 2019 in Darmstadt

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Bericht von Marc Adler, TU Darmstadt

Vor sechs Jahren wurde von Andrea Rapp auf dem DHdBlog ein Bericht über die hobit 2013 veröffentlicht. Damals hatten sich Studierende aus verschiedenen Studiengängen des Instituts für Sprach- und Literaturwissenschaft im Rahmen eines Seminars „Was sind Digital Humanities?“ mit eben dieser Frage beschäftigt. Um die Frage aber nicht nur für sich, sondern auch für andere Interessierte zu beantworten, wurden in nicht wenigen Arbeitsstunden Materialien produziert, die der Öffentlichkeit, aber vor allem Studieninteressierten einen Einblick in die Digital Humanities geben sollten. Das geschah mit Blick auf den zu dieser Zeit schon lange akkreditierten Masterstudiengang Linguistic and Literary Computing, ebenso aber auch in Erwartung des Aufbaus eines dazu passenden Bachelorprogramms. Die Studierenden wurden schließlich auch in die Betreuung der Institutspräsenz auf der hobit eingebunden und konnten das im Seminar erworbene Wissen und die erstellten Materialien nutzen, um Schüler*innen die Digital Humanities zu erklären und sie dafür zu begeistern. Nach mehreren Tagen Messe und vielen geführten Beratungsgesprächen wurde die hobit von Seiten der Studierenden und von Seiten der Lehrenden als Erfolg empfunden – der Aufwand hatte sich gelohnt!

Wie sieht es heute mit dem Institutsauftritt auf den Hochschul- und Berufsinformationstagen aus?

In sechs Jahren hat sich viel getan. Das angestrebte Bachelorprogramm wurde unter dem Titel „Digital Philology“ etabliert – nicht nur als reiner Bachelorstudiengang, sondern auch mit der Möglichkeit der Fächerkombination im Joint Bachelor. Das Studienangebot wird von den Studierenden gut angenommen, was sich auch in der Betreuungssituation am Institut widerspiegelt: Im Jahr 2016 wurden zwei weitere Professuren eingerichtet, die sich mit den beiden Schwerpunkten Germanistik – Digitale Linguistik und Germanistik – Digitale Literaturwissenschaft befassen; eine weitere Professur „Digital Philology – Neuere deutsche Literaturwissenschaft“ wird ab dem 15.3.2019 hinzukommen.

So wie sich das Institut weiterentwickelt hat, so hat sich aber auch der Messestand auf der hobit, die auch heute noch mit über 20.000 Besucher*innen (Stand 2018) ein Messe-Hot-Spot ist, verändert. Die Organisation für den Stand im Jahr 2019 wurde von Marc Adler, Luise Borek und Simone Gottmann-Eberleh übernommen, die ein neues Konzept zur Präsentation der digitalen und nicht-digitalen Studiengänge des Instituts ausarbeiteten und umsetzten.

Das alte Standkonzept, das mit einem recht wuchtigen Auftritt, Bildschirm, Videos und einer Vielzahl an Materialien und Give-Aways arbeitete, wurde komplett umgekrempelt: Die breiten Tische verschwanden, die Menge an Merchandise wurde auf Flyer für die Studiengänge und gestempelte Post-It-Blöcke reduziert. Zwei Stehtische, Barhocker und weithin sichtbare Roll-Ups zu den Studienangeboten ersetzten die vorherige Tischmauer. Somit wurde der fast abgeschlossene Standbereich freier und flexibler gestaltet, Offenheit und ein kondensiertes Informationsangebot luden zum Beratungsgespräch und Fragenstellen ein.

Zusammen mit der diesjährigen sehr vorteilhaften Platzierung des Stands – direkt neben der Zentralen Studienberatung der TU Darmstadt und gegenüber Merck und der h_da – ging das Konzept voll auf. Mit dem Dienstag als stärkstem Tag waren alle drei Tage voll mit Gesprächen über (digitale) Sprach- und Literaturwissenschaft, die Studiengänge und Berufschancen. Die Standbetreuer*innen hatten nur wenig Zeit zum Durchatmen, denn es wurden fast 350 Beratungsgespräche geführt, in denen unzählige Fragen beantwortet und Informationen rund ums Studium weitergegeben wurden.

Die positive Veränderung ist aber nicht nur im Vergleich der Jahre 2013 und 2019 spürbar: Auch die Gegenüberstellung mit den Zahlen aus dem Jahr 2018 zeigt deutlich, dass das Interesse an unserem Institut und den angebotenen Studiengängen kontinuierlich wächst und immer mehr Schüler*innen an unseren Stand kommen und Orientierung suchen.

Mit dieser Tendenz in Kopf und schon einigen Anregungen für die weitere Optimierung des Messestandes gerüstet, blicken wir zum einen zuversichtlich auf die Bewerber*innenzahlen der kommenden Semester. Zum anderen haben wir aber auch schon den Termin für die nächsten Hochschul- und Berufsinformationstage im Kalender eingetragen und hoffen, dass wir im Jahr 2020 noch mehr Schüler*innen eine gute und hilfreiche Beratung bieten können.