[DHd-blog] Knoten knüpfen sich nicht von allein – Bericht vom GND-Forum Text+ am 15. Juni 2022

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Normdaten sind wichtig und bilden für einige NFDI-weit diskutierte Themen die Grundlage, auf der bspw. Knowledge Graphen oder Linked Open Data praktisch umgesetzt werden können. Ein ganz wesentlicher Baustein ist in diesem Zusammenhang die GND, die Gemeinsame Normdatei, die als etabliertes und ausgereiftes Werkzeug die Vernetzung von unterschiedlichen Datenressourcen miteinander ermöglicht. Bislang nutzen überwiegend Bibliotheken dieses Werkzeug, aber im Zuge der digitalen Transformation gewinnt die GND auch in weiteren Bereichen von Kultur und Forschung an Relevanz. Auch für NFDI ist die GND ein naheliegender Anknüpfungspunkt, um die Forschungsdatenbestände in den einzelnen Konsortien zu vernetzen, sichtbar zu machen und neue und innovative Forschungsansätze zu ermöglichen. 

Was aber können Forschende tun, um ihre Forschungsdaten der Sprach- und Textwissenschaften mittels der Gemeinsamen Normdatei sichtbarer, vernetzter und interoperabler zu machen? Diese und andere Fragen wurden bei der Auftaktveranstaltung GND-Forum Text+ am 15. Juni 2022 von bis zu 70 Teilnehmenden anhand konkreter Anwendungsfälle und entlang der Datendomänen von Text+ diskutiert.

Die GND bietet eindeutige Sucheinstiege über Personen, Ortsnamen, Sachbegriffe, Körperschaften, Werke und Konferenzen. Derzeit gibt es über neun Millionen Datensätze von der Stadt Aachen bis zur Musikerin Zy-Gia. Mittels der Normdaten können Sie Ihre Daten im Netz leichter auffindbar machen. Die Verwendung von GND-Kennungen in Ihren Forschungsdaten erleichtern Ihnen die Erfüllung der FAIR Data Principles und ermöglichen weitere Nutzungszenarien, auch in anderen Forschungsprojekten. Mehr Informationen zur GND finden Sie hier.

Die ausführliche Dokumentation und Auswertung des Workshops ist auf der Webseite von Text+ verfügbar.